Die Kapverdischen Inseln, gut für einen Urlaub

Die Kapverdischen Inseln (was grünes Kap bedeutet) sind weder grün noch ein Kap. Dieser Bezeichnung stammet von den Portugiesen welche 1460 die Inseln entdeckten und zu dieser Zeit waren die Kapverdischen Inseln noch halbwegs grün. Der Namensteil “Kap” ergibt sich von dem ungefähr 450 Km weit weg liegenden Kap an der Seeküste des Senegal.
In den darauf folgenden Jahren wurden die Inseln jedoch immer mehr von Dürre heimgesucht, sodass mittlerweile nur noch wenige Inseln ein wenig Grün bieten.
Das Archipel setzte 1975 seine Unabhängigkeit durch und ist aktuell eine parlamentarische Demokratie.
Nach der portugiesischen Entdeckung kamen die Eilande eine Zeit lang zu Wohlstand infolge der zentralen Lage zwischen Europa, Afrika und Amerika und dem Sklavenhandel.
Es blieben zahlreiche Sklaven auf den Inseln welches man speziell an der Kultur der Tänze und Musik bemerkt.
Die Kapverdische Inseln sind äußerst dürr, der Pflanzenbewuchs ist in der Regel eher wüstenhaft und es gibt keine größeren Wälder.
Die Kapverdischen Inseln bieten ein ausgewogenes trockenes Klima mit seltenen Regenfälle mit einer mittleren Temperatur von 20 bis 25 Grad Celsius.
Die Kapverden besitzen allerlei Gegensätze bei der sich wunderbare kaum frequentierte Strände, mit Steilküsten wie auch trockenen Flächen und Vulkanlandschaften abwechseln. Dem Reisenden stehen sämtliche möglichen Freizeitbeschäftigungen, besonders Wassersport, zur Verfügung. Man kann sehr gut Tauchen, Windsurfen, Angeln oder Bergwandern.
Die unterschiedlichen Inseln verfügen alle über Ihren Reiz. Die Insel Maio zum Beispiel erstaunt den Gast mit einer völligen Stille und den traumhaften Landschaften mit bis dato wenig berührten Ständen welche außerordentlich gut zum Entspannen dienen. Die mittlere Temperatur auf Maio liegt um die 22 Grad und das Meer eignet sich das ganze Jahr über zum Baden. Das Eiland bietet kaum Berge und ist recht wenig bewachsen. Eines der schönsten Dörfer ist Nosa Sra. do Monte
Das kleinste Eiland der Kapverden ist Santa Lucia welches nicht bevölkert ist. Es werden von Sao Vicente aus Fahrten dahin angeboten. Von Sao Vicente lässt sich nicht zuletzt die Insel Santo Antao mithilfe eines Bootes erreichen. Letzteres Eiland eignet sich herausragend zum Trekking.
Die Hauptstadt von Boa Vista ist Sal Rei mit ungefähr 3000 Einwohnern. Der wichtigste Punkt ist der Hafen und sein Umkreis mit der Strandpromenade und dem Platz. Der Hafen wurde früher von den Engländern verwenden um da für die Schiffe Salz einzubunkern. Es gibt noch einige koloniale Bauwerke aus jener Zeit.
Neben den fantastischen Stränden des Eilandes sollte man obendrein die Iglesia de Santa Isabel aufsuchen und so ein bisschen in die Kultur der Kapverdischen Inseln eintauchen.

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