Wenn man von etwas begeistert ist, dann hat man immer jemanden, den man als seinen Lieblingsspieler oder Idol bezeichnen kann. Als ich juenger war habe ich Poker im TV angesehen. Zu jener Zeit hat es mich eigentlich nicht richtig interessiert was die Leute dort taten. Es hat mich jedoch fasziniert wie die Leute aussahen und was sie anhatten, also begann ich mich genauso anzuziehen um cool auszusehen. Inzwischen bin in an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich unterscheiden kann was gut oder schlecht fuer mich ist und ich habe bemerkt, dass es eine Menge sehr guter Pokerspieler in der ganze Welt gibt – Europaer, Asiaten und noch viele andere mehr.
Aber einen grossartigen Pokerspieler, den ich am meisten bewundere ist Phil Ivey. Das soll keine Beleidigung an die anderen Pokergroessen sein, aber ich bewundere einfach wie Phil dieses fantastische Spiel beherrscht. Er ist in allen Pokerspielen hervorragend – von Texas Hold’em ueber 7 Cards Stud bis zu Omaha Hold’em. Am meisten mag ich ihn, da er als der Cash King angesehen wird. Einige Spieler bevorzugen das Cash Game, andere wiederum spielen lieber ein Chips Game. Wie Phil bin ich mehr daran interessiert Cash Games zu spielen. Es geht nicht um das Geld, sondern um den Nervenkitzel. Wenn es um Geld geht, wird die Herausforderung richtig schwer. Man kann nicht einfach bloeffen, denn im Falle des Verlierens wuerde Dir das richtig leid tun. Ich vergoettere Phil am meisten fuer seine Aggression und Ruecksichtslosigkeit. Ich konnte gar nicht glauben was er bei “Monte Carlo Millions” getan hat: er war wie ein Raubtier das auf seine Beute wartet. Das macht er sogar, wenn er weiss dass er im Begriff ist einige Stapel Chips zu verlieren. Ich moechte wie er sein. Und wenn irgendwie moeglich, dann moechte ich sogar noch mehr sein als das, was er heute ist – eine Legende.
Mein kleiner, aber feiner Lebenslauf
Meine Mutter war gerade nicht da, als ich geboren wurde. Vielleicht hat sie gerade eine Runde poker gespielt, oder so. sie hat in einem Krankenhaus gearbeitet, glaube ich jedenfalls, denn es steht so auf unseren Handtüchern im Bad, während der Bademantel meines Vaters aus einem Hotel ist. Darum glaube ich, dass er dort wohl auch mal gearbeitet hat.
Wir sind fünf Geschwister und wir sind alle eine recht musikalische Rasselbande, denn einer meiner Brüder ist gleich nach seiner Geburt flöten gegangen. Ein anderer wollte Sänger werden, und bewarb sich erfolgreich in Sing Sing.
In der Schule liebten meine Lehrer mich immer sehr, weshalb ich immer länger bleiben durfte. Das war richtig nett, glaube ich jedenfalls. Aber egal. Manchmal hat es genervt, immer zwei Jahre in einer Klasse zu bleiben.
Als die Lehrer mich endlich gehen ließen, war es an der Zeit, dass ich mich beruflich zu orientieren versuchte. Ich begann dann die Lehre bei einem Fleischer. Dort gab es immer sehr viele Knochen, die ich für unsere hungrigen Hunde mit nach Hause nahm. Allerdings hat mein Chef mich dann bald entlassen, mit der Begründung, dass ich bis auf die Knochen eine ehrliche Haut sei.
Danach versuchte ich mich als Tischler. Aber auch da hatte ich etwas Pech, denn ich hobelte viel besser als er, vor allem mit seiner Frau. Das fand sie zwar gut, er aber gar nicht.
Auch als Fotograf schien ich nicht den Geschmack der Leute getroffen zu haben. Da kam zum Beispiel eines Tages eine Frau zu uns in den Laden. Sie fragte mich, ob ich denn ihre Familie vergrößern könne. Als ich dann antwortete, dass es lieber derjenige tun sollte, der damit angefangen hat, zog sie beleidigt von dannen. Man kann es auch niemandem Recht machen.
Irgendwann musste ich dann doch zum Militär, denn es fielen mir einfach keine Ausreden mehr ein, um mich davor zu drücken. Als mich dann der Arzt dazu aufforderte, mich umzudrehen und zu bücken, sagte er, dass ich tauglich sei. Daraufhin meinte ich, dass er es doch nicht meinem Arsch hätte sagen müssen.
Irgendwann wurde dann die Frau der Träume geheiratet und natürlich wollten wir eine tolle Hochzeitsreise machen. Für eine Mittelmeerreise hatten wir leider zu wenig Mittel. Darum entschieden wir uns schließlich für eine kleine Schiffsreise in der Nordsee. Aber als ich dann einschiffte, klingelte der Wecker und am Ende musste ich das Bettlaken wechseln.
Hallo zusammen!!!
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Ich hoffe, dass Sie dieses Video in der Zwischenzeit wollen.
Ich werde mehr so schnell wie ich kann schreiben.






