Aufbruch ohne Aufbruch

Noch recht früh für einen freien Plutoanier, schon recht spät für alle gebundene Erdlinge, die auch heute nicht um die Pflicht herumkommen, noch recht bald im Sinne der Naturgewalten, denn so richtig schön will es ja nicht werde, nur grau in grau, selbst wenn die Vögel den Frühling bereits mit all ihren wohlklingenden bunten Stimmen willkommen heißen, doch für einen selbst ist es schon recht spät, denn eigentlich hätte man dies schon vor langer Zeit tun sollen.

Ja, es mag wohl etwas verwirrend klingen, doch trotz aller dem sei es so. Wer kann denn schon aufbrechen, ohne es zu tun, wird man sich fragen. Was soll denn dieser wirre Satz bedeuten, wird man sich fragen. Die wollen mich doch in dieser Herrgottsfrüh nur verwirren, wird man denken, doch nein. Es ist wirklich dies gemeint, denn es ist, selbst wenn es so scheint, kein Widerspruch in sich. Denn man kann auch in sich selbst weitergehen, anfangen weiterzugehen, oder einfach aufhören altes zu akzeptieren, altes, dass man sowieso schon lange leid ist. Oder noch besser, man kann so tun, als würde man aufbrechen, doch in Wahrheit weiß man, dass noch immer alles beim Alten ist, und genau diese Zustände sind es, die in diesem wirren Spruch zusammengefasst werden.

Nur soll damit nicht gemeint sein, dass man sich nur etwas vormachen soll, nein, Plutos schreit auf, denn endlich, endlich nach so langer Zeit solltest auch du den Mut haben, kleiner verschlafener Vogel, aufzubrechen. Ich meine damit aber nicht in die weite Welt zu fliegen, du süßes Ding, nein, mach deine Äuglein auf und sag etwas, zu lange schon hat man mit dir gespielt, zu lange schon hast du einfach mitgemacht, da du nichts anderes kennst. Wegen der Angst vor Neuem hast du das Alte einfach immer wieder zugelassen, egal wie weh es dir getan hat.
Komm steh auf kleiner Vogel und schrei es hinaus, denn der Anfang, der Anfang ist nicht allzu schwer, hab nur einmal den Mut, du musst nur einmal laut NEIN sagen, auf deinem Weg werden dich viele begleiten, all deine Vogelgeschwister und auch noch viele mehr, denn der Nesträuber ist nicht länger willkommen. Du musst ja gar nicht gehen, musst dich gar nicht verändern, es ist kein Aufbruch der klassischen Art, du bringst einfach nur den Nesträuber dazu zu gehen und schließt in dir selbst mit ihm ab, damit du dieses deine Nest wieder deines nennen kannst, damit du den vollen Glanz deines Gefieders zeigen kannst, damit du den schönen Laut deiner Stimme präsentieren kannst.
Drum mein kleiner Vogel, hab nur den Mut, sag dir selbst nein und mach diesen einen Schritt in den Aufbruch, der ja eigentlich keiner ist, weil du ja eigentlich nur andere zum Gehen bringst.

_____________________________________________ by at plutos _________

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Schuldträger

Schuldgefühle plagen dich, du siehst es nicht, immer weiter gerätst du in den Abgrund der Schuld. Ja du bist Schuld, immer und immer wieder bekommst du es zu hören, du bist Schuld.

Schuld, eine Last die dich erdrückt, Schuld dein ewiger Begleiter, Schuld der Sumpf in den es dich zieht.
Du wirst ihm nicht entkommen, den Schuld ist dein Schicksal. Fühle dich betroffen, fühle dich verantwortlich, alles was um dich geschieht, es ist deine Schuld.

Hörst du die Stimmen nicht, sie schreien es in den Wind, jeder kann es hören, es ist deine Schuld. Sieh sie an, sie weinen, sie weinen wegen dir, es ist deine Schuld, den nur du kannst die Schuld tragen. Die Last aller ruht auf dir, die große Bürde, den Schmerz, den Hass, das Leid, nur du kannst es tragen.

Du bist der Held, du hast Schuld, denn du bist der Schuldträger!

Alles ist deine Schuld denn du nimmst sie auf dich, alles ist dein Verdienst denn du Verschuldest ihn. Du bist der Heiler, der Erlöser denn du bist der Schuldträger!

_____________________________________________written by Moony______

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Traumtänzer

Was für eine Stunde, es ist toten Still, nur leise dringen verschiedenste Lieder aus den Kopfhörern der anderen, sechs Schüler, das ist ein Unterricht nach meinem Geschmack. Doch von Konzentration ist nicht im geringsten die Rede. Das Gefühl kennt mit Sicherheit ein jeder, du sitzt im Unterricht, der Lehrer spricht, ihr habt einen Arbeitsauftrag und du sitzt da bekommst nicht wirklich was mit, dein Kopf ist ganz wo anders, an einem Ort weit weg vom Geschehen. Du Träumst, mag es schön sein oder nicht, du Träumst und malst dir deine eigene Welt aus, die Welt in der nur du das sagen hast, wenn du willst.

Las dich nicht stören, las dich nicht wecken kleiner Traumtänzer, träume weiter, träume vor dich hin, schwebe in eine andere Zeit, ein anderes Land, in eine andere Dimension. Träume dich über die Dächer hinweg, über Seen, Berge, Täler, über Städte und Staaten. Träume in die ferne, Träume dich zu deinem Ort, einem Ort wo du lieben kannst, wo du frei bist. Den Frei zu sein ist das was jedem gut tut, Frei zu sein ist Leben.

Lebe deinen Traum

Traumtänzer träume, lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben. Male dir aus wie du Leben willst und bringe deinen Traum in die Realität zu dir. Werde nicht zum Tagträumer, den nur der Traumtänzer kann seinen Traum leiten. Bestimme deinen eigenen Traum, las dir deinen Traum nicht weg nehmen, den es ist deiner!

____________________________________________written by Moony____ 

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Bunt, bunter, am buntesten #01

>>gelb<<

herrlich, herrlich. So schön kräftig, so schön fröhlich! Da es nun endlich soweit ist und sich der kalte, nasse, dunkle, unfreundliche Winter wieder aus dem Staube machte um uns allen einen Gefallen zu tun, da er den Frühling mit seinen duftenden, farbenfrohen, schönen, bunten Blumen Platz gemacht hat, da möchte nun auch Plutos für etwas mehr Farbe in seinem kunterbunten Block schaffen.
Und wie könnte sie dies anders, als gleich mal mit einem Stapel an Artikel anfangen, in denen es um diese wundervollen schönen knalligen Farben geht? Natürlich nicht alles auf einmal, denn jede Farbe ist zu wertvoll um sie nur in einem Absatz eines riesigen zusammengeworfenen Schreibstückes zu erwähnen, deshalb alles schön nacheinander. Anfangen tun wir gleich mal mit der ersten Farbe, die mir einfällt, wenn ich an Frühling denke:

GELB!

Es gibt viele Möglichekeiten zu deuten, was diese wunderschöne, helle Farbe zu bedeuten hat, angefangen von Neid, zu Freundschaft – für was zum Beispiel eine gelbe Rose steht – aber auch Neuanfang, denn der Dotter des Eis, der Inbegriff von neuem Leben, ist ja immerhin auch gelb. Doch all dies hat nicht so viel zu bedeuten für Plutos, und möglicherweise auch nicht für all die anderen Plutoanier dort draußen in der großen weiten Welt.
Eigentlich ist es doch so, dass jeder Farben anders empfindet, und ich habe heute eben eine sehr passende Beschreibung für >>GELB<< gefunden, wenn sie auch vielseitig und nicht wirklich eingrenzbar ist – und ich nicht allem zustimmen kann.

‘Gelb steht für Grenzenlosigkeit, Selbstüberschätzung, Sonne, Licht, Weisheit, Heiterkeit, Erleuchtung, Freude, Freundlichkeit, Angst vor Enge, Entfaltung, Befreiung, Unternehmungslust, Fantasie, Oberflächlichkeit, Intellekt und Freiheitsdrang’

Nun denn, wie gesagt, es ist etwas viel, aber dennoch ist Gelb für Plutos etwas anderes, denn für Plutos ist dies die Farbe des Lichtes, der Wärme, die einem sagt ‘Guten Morgen, raus aus den Federn! Komm lass uns rausgehen!”
Für Plutos ist dies die Farbe der Freiheit, die einem sagt ‘Nicht herumsitzen, geh raus, mach was, denn du kannst tun und lassen was du willst!’
Für Plutos ist dies die Farbe purer Lebensfreude, da sie einem sagt ‘Egal was kommt, du kannst immer wieder neu anfangen und jetzt LEBE!’
Für Plutos beutet diese Farbe auch Hoffnung, da sie sagt ‘Nach jeder Nacht kommt der nächste Tag, denn die Sonne wird immer wieder aufgehen!’
Für Plutos bedeutet diese Farbe aber auch Sommer, da sie warm ist und hell und da sie die Farbe dieser schönen runden Scheibe hat, die im Sommer immer am Himmel hängen sollte.
Und zu guter Letzt vermittelt sie mir, Kapitän unseres Plutoraumschiffes, ein Gefühl des Aufbruchs, doch nicht in negativer Weise, sondern im positiven Sinne, denn die Farbe sagt mir ‘Es bewegt sich was und alles wird gut!’

Somit wünscht Plutos allen mit dieser wunderschönen Farbe einen guten Abend und einen angenehmen Frühling und bringt Farbe in das graue Leben der Menscherei, denn Farben bedeuten Leben und Leben bedeutet Freude!

_________________________________________________ by at plutos _____

Zitat: (http://www.billes-bastelecke.de/Anleitungen/mandalas/farbbedeutung.htm) 
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Die spinnen doch die Römer…

Nun ist es soweit, oder doch noch nicht ganz? Doch für die meisten Schüler dauert es noch eine Woche, denn noch sind sie noch nicht ganz da, doch für mich ist es diese Woche schon soweit und für die anderen, kommt es dann eben nach diesen letzten fünf Tagen:
Für Plutos den erhabenen Studenten, der den Unterschied (mal ganz von der Größe der “Klasse” abgesehen) von Universität und Schule noch nicht ganz verstanden hat, ist es auf jeden Fall schon so weit, wenn auch noch nicht für den Rest seiner Mitstudentinnen und Mitstudenten:
Die hochersehnten Osterferien sind da – und das Ende dieser Miesere (aber das hat hier nun wirklich nichts zu suchen). Und somit ist auch etwas anderes da, dass man die letzten Wochen nun nicht so unbedingt hatte…die Zeit. Ja, und was macht man jetzt, da man Zeit hat? Am besten etwas Sinnvolles oder? Denn es wäre doch schade, wenn man seine schöne Zeit für dummes und Zweitrangiges verschwendet…
Wenn denn dann aber schon fernsehn, dann aber bitte richtig. Bitte bitte keine “Britt”, “Emergancy Room”, “Hör mal wer da hämmert” und Co, nein bitte bitte was Anständiges…

Etwas schon ein bisschen Älteres, aber dennoch Tolles. Sowohl Lustig, als auch gut gemacht, alt aber sicherlich auch etwas für die heutige Jugend! Ganz nach Belieben in Comicfilmen oder auch als normale Filme erhältlich, je nach belang. Die Rede ist, meine lieben Plutoanier und Erdlinge, von – den von Plutos und Freunden hochgefeiert – >Asterix und Obelix<.
Nun, ich hoffe, dass es zumindest bei dem Namen klingelt. Denn wenn auch schon etwas älter, die Filme sind doch noch immer genauso genial wie am Anfang. Der aus dem fernen Lande Frankreich kommende Comic Astérix le Gaulois wurde von René Goscinny und Albert Uderzo geschaffen. Er zählt heute zu den erfolgreichsten französischen Comics, weshalb einzelne Abenteuer des Galliers auch verfilmt wurden.
Da wir hier heute aber von den sinnvollen Dingen des Lebens sprechen, wollen wir uns nicht um die Comics kümmern, sondern um die kostbaren Filme des kleinen Galliers. Denn, vorausgesetzt ihr kennt sie, wer liebt diesen kleinen kleffenden Hund, den zugegeben wirklich nicht allzuklugen Obelix, der gaaanz bestimmt nicht fett ist, den winzigen Asterix und diese herrlichen Römer denn nicht?
Inhaltlich geht es im Großen und ganzen in jedem Film um dasselbe. Die Römer wollen ganz Gallien besetzen, sie haben es auch beinahe geschafft, nur eben dieses eine Dorf, dieses eine kleine Dorf widersetzt sich noch immer. Grund dafür ist ihr Truide Mirakulix, der den sagenumwobenen Zaubertrank braut. Dank dieses Zaubertranks werden die Gallier unschlagbar – und erleben ein Abenteuer nach dem anderen.
Wobei ich ganz am Rande mal erwähnen muss, dass vor allem die alten Comics gut sind, es wurde zwar 2003 nochmals ein Asterixfilm verfilmt, doch kann dieser von der Qualität weit aus nicht mit seinen Vorgänger mithalten.
Neben den Geschichten finde ich vor allem die einfache aber lustige Ausarbeitung der Charaktäre sehr lustig, so hat zum Beispiel jeder Gallier sein Charakterbezogenes Äußeres, die Römer jedoch gleichen sich beinahe alle. Die Filme sind außerdem zwar sehr bunt gestaltet, doch werden eher mattere und weniger leuchtende Farben verwendet, sodass ein schöneres und weniger grelles Bild entsteht.

Wie oben schon erwähnt, gibt es auch zwei verfilmte Komödien. Zum einen wäre dies. “Asterix und Obelix gegen Cäsar” und “Asterix und Obelix – Mission Kleopatra”.
Bei den Filmen ist die Qualität vor allem auf die guten Schauspielerischen Eigenschaften von Gérad Depardieu, welcher in beiden Filmen Obelix spielt, zurückzuführen. Doch auch die anderen Schauspieler spielen ihre Rollen fabelhaft, sowie auf große Effekte verzichtet wurde, wodurch auch die Realfilme sehr comichaft erscheinen.
Auch bei den Realfilmen gibt es eine neuere Verfilmung aus dem Jahre 2008, doch auch diese ist meiner Meinung nach nicht mit den Älteren zu vergleichen, da hier der Witz größtenteils verloren geht, oder zumindest auf andere Art und Weise, die nicht mehr so originel ist, verpackt wird.

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Sprach das Gehirn… #01

>> Stille bedeutet nicht die Abwesenheit von Geräuschen, sondern das bewusste hören seiner Umgebung, besonders der kleinen Dinge <<

Nun zum Start des Tages, zum nun doch schon relativ späten Start und zum Beginn in einen herrlichen Frühling hier ein kleiner von Plutos selbst geschriebener Spruch, der aber ähnlich auch bei einigen Philosophen anklang findet. Plutos und seine Mitstreiter wünschen euch allen eine herrliche Sonne und vielviel Blau auf Himmelszeiten. Probiert es selbst aus und setzt euch hin, je stiller ihr werdet, desto deutlicher hört ihr alles andere.

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Schnappschuss alla Plutooo #07

Nicht streiten pflegten unsere Eltern zu sagen. Nicht streiten, war immer die Devise, aber dass auch andere sich darum scheren, dass ist auch uns Plutos neu. Es gibt doch noch Vorbildsbürger, deshalb ein großes Hoch auf dich liebes Insekt, bekommst den Orden der Plutonions!

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Rockstar zum Abendessen und Groupies zum Frühstück

Wörter blätschern wie ein Wasserfall, Bilder sprudeln wie ein großer Strom, Eindrücke tanzen wie die Glühwürmchen in der Nacht, ein Lächeln erscheint auf den Lippen und dann erscheint es – zuerst ist es nur leise, doch dein Lächeln wird breiter und dann erstrahlt es, dein helles Lachen. Lachen über das Lächerliche, lachen über das Lustige…
…und Lachen über ein gelungenes Filmerlebnis!

Obwohl mein Geschmack eigentlich hauptsächlich zu etwas blutigeren Filmen geht, die vor allem aus der kochenden und sprudelnden Küche von Hollywood kommen, bin ich echt begeistert von diesem deutschen Filmhit, wie ich fast zu sagen vermage. Die gelungene Arbeit stammt vom Regisseur Marc Rothemund und gehört zum Genre der Komödien, was auch der Grund für seinen Erfolg ist, so würde ich dies einfach mal sagen.

Zugegeben, die Handlung ist etwas seicht und nicht wirklich packend, aber die Anna Fischer, welche die aufgedrehte Lila spielt, Nina Gummich, im Film die noch viel ausgeflipptere beste Freundin Nike und Josef Mattes, der niemand anderen verkörpert als den Pflanzenliebenden besten Freund, geben dem Film die richtige Würze und sorgen für die gute Laune.

Der Inhalt ist leicht erklärt: Ein junges Mädchen, Lila, war für ein Jahr in Amerika und als sie zurück kommt hat sich einiges verändert, auch in der Musikwelt, wo nun in Deutschland die junge Band “Berlin Mitte” extrem angesagt ist. Lila, die davon nichts mitbekommen hat, rennt prompt dem Frontsänger der Band vor die Füße und da sie keine Ahnung hat, wer er ist, freunden sich die beiden an. Probleme sind natürlich vorprogrammiert und lassen auch nicht lange auf sich warten. Wie es aber zu einer guten Komödie gehört, hat auch dieser Film ein Happy-End.

Die Handlung ist also nicht wirklich anspruchsvoll, was es umso leichter macht den Film einfach zu genießen und sich zum Lachen verleiten zu lassen. Auch wenn der Inhalt für jemanden wie mich, der spannende Filme mit guter Handlung, die auch mehrere Ebenen hat, mag, eher lächerlich ist und nicht viel mitgibt, ist die Komödie wirklich gelungen, was – wie ich bereits sagte – nicht nur an der schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller liegt. Es gibt auch einige gute Kameraaufnahmen der Stadt Berlin und die schlichtweg lustige Übertreibung des Klischees der Teeniestars macht das Filmerlebnis umso sehenswerter.

Auf meiner Skala der Plutofilme bekommt “Groupies bleiben nicht zum Frühstück” zwar nicht die volle Punktzahl, aber ich sage nur. Mädels und auch Junges, holt euch Chips und ein paar Taschentücher und dann wird gelacht, sowohl über die Lächerlichkeit der Handlung als auch über die wirklich gelungene Mimik.

______________________________________________by at plutos_________

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Schnappschuss alla Plutooo #06

Plutonopus würde sagen, so ist der Sinn des Lebens und ich gebe ihm recht, weil es ist : “The Circle of Life”
Nur halt so, wie Plutoanier ihn sehen…

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Absprung

Langelange sitzt du hier, du kannst es nicht greifen, doch es scheint so nahe.
Du kannst es nicht fühlen – und doch ist es da.
Du kannst es einfach nicht sehen – und doch scheint es klar.
Es ist so verschwommen – und doch begreifst du.
Du bist zu verwirrt – dann schreist du auf.

Jahrelang hast du dies jetzt trainiert, ein Ereignis in deiner Vergangenheit – oder besser gesagt mehrere – haben es in dir ausgelöst. Du wolltest nicht länger weinen, wolltest nicht länger schreien, wolltest nicht länger schwach sein, wolltest nicht länger diese Leere fühlen, wolltest nicht länger am Rande stehen.
NEIN! Du wolltest endlich dazugehören, lachen können, Witze reißen, über die die anderen lachen, wolltest jemand sein, wolltest Liebe, Zuneigung und Bestätigung fühlen, wolltest viele Freunde haben, den größten Spaß im Leben finde, ja nichts verpassen, heute am besten schon im Morgen leben…
Doch du vergaßt dabei das Wichtigste:
Du warst nicht mehr du selbst.

Nach einigen Jährchen hast du es dann gefunden, dieses eine Gefühl, vielleicht noch mit ein paar Lücken, aber du konntest nun sagen, wer du bist, was du bist, wo du bist, was du willst, wohin du willst, alles war es da. Du hattest deine Freunde, hattest deine Zuneigung, hattest alles, was du brauchst…
Du konntest jeden Tag leben, doch die Erinnerungen  hielten dich fest, du hast nicht loslassen können, konntest einfach noch nicht ‘Auf Wiedersehen’ sagen, hast dich noch immer daran geklammert. Es wurde immer schwerer, du hast es versucht, doch es ging nicht.
Dies ging so weit, bis du zwar glücklich, all die Orte, die dich erinnerten aber zur Qual für dich wurden. Du konntest nicht mehr gehen, nicht mehr stehen, nicht mehr sitzen, nicht mehr liegen, in deinem Zimmer. Du konntest nicht mehr unter Freunden sein, da du dich dann gehetzt fühltest, da etwas in dir noch nicht zur Ruhe gekommen war, doch alleine zerfraß dich dein Zimmer….
Also suchtest du dir Ablenkung.

Du gehst zum Computer, du suchst dir deine Freude.
Zuerst ist es schön, du hast deine Musik, du kannst schreiben, du hast deine Freunde, alles an einem Ort, was kann schöner sein. Du hast deinen Spaß, da es einige Spiele gibt, außerdem bist du gerade richtig in deinem Buch, du siehst es schon richtig vor dir, wie es fertig wird.
Es sind nur ein paar Stunden, doch aus den paar Stunden, werden halbe Tage, dann ganze und schließlich merkst du, dass du neben dem Computer nicht mehr viel hast. Ist es hässlich draußen und deine Freunde sind in der Stadt – sitzt du vor diesem Kästchen. Ist es schön und deine Freunde sind am See – schreibst du gerade in einem Forum.
Was du nicht bemerkt hast, deine anfängliche Ablenkung ist zur Sucht geworden, zur stillen und heimlichen aber dennoch katastrophalen Sucht….

Alle wollen es dir sagen, doch du verschließt die Augen, denn so hast du deinen Spaß, so kannst du dich vor den Problemen verstecken…denn dein Privatleben sieht weit nicht mehr so rosig aus. Deine perfekte Familie ist zersprungen, außerdem siehst du es schon kommen, wie du dich mit deinen besten Freunden zerstreitest…
Der einzige Ausweg ist der Computer….

Ein Jahr später scheint die Sucht so halb gebannt, du bist wieder draußen, bist wieder unter Freunden, am See, in der Stadt, im Café und am Fluss, doch steht dies alles noch immer neben diesem kleinen Kästchen, diesem Kästchen, dass sich Computer nennt.
Es ist nicht mehr wie früher, denn die Schicht, die du um dich aufgebaut hast, damit die Leere, die Angst, all diese Gefühle dich nicht übermannen, diese Schicht, sie existiert nicht mehr. Alles was du noch fühlst ist eine Leere, die aus der Sucht rührt und eine Angst, die auf der Zukunft passiert.

Mit diesen Gefühlen und der Hoffnung, dass alles besser wird, startest du ein neues Leben. In einer anderen Stadt, einem anderen Zimmer, vielleicht sind dort die Erinnerungen nicht so drückend, Vielleicht schaffst du es dort, endlich aus deinem alten Trott herauszukommen.
Doch es kommt anderes, denn nun hast du noch einen Grund mehr am Computer zu bleiben, denn nun musst du Kontakt halten zu deinen Freunden, zu deinen Freunden, die ebenso süchtig sind wie du, die ebenso wenig leben können wie du.
Monatelang geht dies so dahin und die Leere, die Angst, das Gefühl nicht dazuzugehören, das Heimweh, die Sucht, dies alles zerfrisst dich. Es macht dich krank die Stille zu hören, denn es erinnert dich an zu Hause. Es macht dich krank den Stift zu nehmen, denn dann hörst du, dass keiner spricht. Das einzige was hilft, ist eine Serie nach der anderen.
Monatelang….

Doch dann eines Tages kommt alles wieder hoch, endlich sind die Tränen da, endlich ist das Chaos klar, du fühlst den Schmerz nun zwar umso deutlicher, doch dadurch, dass du dieses eine Mal nicht davor davonläufst, wird dir klar, was dir fehlt.
Mit einem Mal wird dir alles klar und du machst das einzig richtige:
Du springst ab!!

Ja, auch mir, Plutos ging es schlecht und ich schreibe dies hier nicht, damit ihr wisst wer ich bin, ich schreibe dies hier als Warnung, und weil ich erst jetzt wirklich begreife, was wir tun sollten im Leben. Nein, ich werde meinen Blog nicht aufgeben, dazu liebe ich das Schreiben zusehr, doch niemals werde ich mich noch einmal so runterziehen lassen, denn es ist Zeit etwas zu ändern! Ich lebe hier und jetzt, den Computer brauche ich dazu nicht, der erste Schritt ist getan, nun darf ich nur nicht mehr zurückgehen.
Eines lasset euch sagen. Plutos ist nicht anders, als ihr da draußen und doch ist sie es, denn im Gegensatz zu anderen, die dasselbe Problem haben, hat sie es erkannt und versucht dagegen zu kämpfen.
Damit es leichter fällt, eine kleine Liste:

1. Der Computer ist nicht das erste, was am Tag eingeschalten wird
2. Gehe jeden Tag raus, wenn auch nur für fünf Minuten
3. Treffe dich mit Freunden, bummle in der Stadt, geh ins Museum oder lenke dich anders AUßER  Haus ab
4. Wenn du eine Serie im Internet schaust, jeden Tag MAXIMAL EINE Folge!
5. Der Computer ist, fals du keinen Radio hast, nur aus musikalischen Zwecken einzuschalten!
6. Mache dir einen Liste, was du am Computer zu erledigen hast (falls dies der Fall ist) danach sofort wieder ausschalten.
7. Schreiben kannst du auch mit der Hand, lege dir einen Tag im Monat ein, wo du etwas von der Hand Geschriebenes am Computer fasst, sonst nichts.
8. Esse niemals vorm Computer!
9. Schalte ihn sofort ab, wenn du aufstehst, dann kommst du nicht mehr so schnell in Versuchung den ganzen Tag davorzusitzen
10. Wenn du doch vor einem Spiel oder Ähnlichem landest, dann:
Stelle dir einen Wecker!

___________________________________________________by at plutos____ 

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