Das Leben richtig genießen

Fotoquelle: © Templermeister/www.pixelio.de

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Diese jetzt  allgemeingültige Wahrheit kennt wohl  jeder und sie ist zweifellos richtig.   Alles, was mit der größten Nebensache der Welt zusammenhängt, ist in der virtuellen Welt auffindbar, da hier jetzt ein großer Teil unseres Lebens  abläuft .   Plattformen,  wie Lovepoint, auf denen sich Leute  verabreden können, die zwar eine Beziehung haben, aber eben  auf der Suche nach einem sexuellen Erlebnis  zwischendurch sind, entstehen zunehmend  neben den etablierten Onlinepartnervermittlungen.   Dem suchenden  Nutzer versprechen diese  Seitensprung-Agenturen, von denen hier die Rede ist, die Vermittlung eines entsprechenden  Gegenstücks – diskret versteht sich!   Dem gesuchten Ehebruch steht damit folglich  nichts mehr im Weg…   Und die Vorteile sind klar:   Den Suchenden  steht online ein weitaus umfangreicheres  Angebot zur Verfügung.  Letztlich ist man ganz einfach anonymer als in der Disco  um die Ecke, denn man ist ja schließlich  unter einem Pseudonym unterwegs.   Und eine gar zu schmerzliche Abfuhr muss man ebenso  nicht befürchten, denn man kann ja davon ausgehen, auf Ähnliche zu treffen, sodass seltsame Missverständnisse  ausgeschlossen sind.   Männer müssen für ihre Zutritte monatliche Beiträge entrichten, welche  durchaus  bis zu 30 Euro betragen können, während für Frauen diese Vermittlungen zumeist unentgeltlich  sind.   Vor Störenfrieden und sogenannten “Trollen” schützen und die Seriosität der Seite unterstreichen soll die Hürde  dieses Mitgliederbeitrags.   Anhand eines aufgestellten Profils, für das man Details zur Person und ggf. auch seine Vorlieben  und Fotos zeigt, macht man(n) sich dann  auf die Suche nach einem (oder mehreren) Partner(n), die den eigenen Wünschen  gleichen.   Man muss demnach  nur den/die Richtige(n) erkennen!   Und da  liegt offensichtlich ein Problem:   Auch bei gedachten seriösen Partnerbörsen gibt es keine Sicherheit, dass man für sein  Geld auch etwas kriegt, also einen Partner für den Seitensprung.   Es bleibt das Risiko , nicht den gewünschten  Erfolg nutzen  zu können, obwohl man Aufwand  und auch Geld investiert hat.    Es kann zur virtuellen Erotik übergehen und der verbale Austausch sollte stattfinden, wenn man aber  dann jemanden getroffen hat, der den eigenen Wünschen  zu genügen scheint.  Im echten Leben steht die das Treffen an, wenn beide User  einverstanden sind.   Bleibt zu hoffen  dass sich beim allerersten  Treffen die Hoffnungen  dann nicht ganz herb getäuscht sehen!   Denn derartigen  Internetbörsen haben ihren großen  Nachteil sicherlich  hierin:    Man muss darauf bauen , dass es das Gegenüber  genauso   ernst  mit einem meint und die wohlgemeinten   “Beschönigungen” in der Selbsteinschätzung  nicht zu stark  mit der dem tatsächlichen Leben auf Kriegsfuß stehen.    Denn es lässt sich über die Tatsächlichkeit nicht mehr hinwegtäuschen, falls  es dann früher oder später bei einem realen  Treffen ernst wird .   Und da sind wir dann  bei der folgenden  allgemeingültigen Wahrheit: Über Geschmack lässt sich streiten…

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