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Diese jetzt allgemeingültige Wahrheit kennt wohl jeder und sie ist zweifellos richtig. Alles, was mit der größten Nebensache der Welt zusammenhängt, ist in der virtuellen Welt auffindbar, da hier jetzt ein großer Teil unseres Lebens abläuft . Plattformen, wie Lovepoint, auf denen sich Leute verabreden können, die zwar eine Beziehung haben, aber eben auf der Suche nach einem sexuellen Erlebnis zwischendurch sind, entstehen zunehmend neben den etablierten Onlinepartnervermittlungen. Dem suchenden Nutzer versprechen diese Seitensprung-Agenturen, von denen hier die Rede ist, die Vermittlung eines entsprechenden Gegenstücks – diskret versteht sich! Dem gesuchten Ehebruch steht damit folglich nichts mehr im Weg… Und die Vorteile sind klar: Den Suchenden steht online ein weitaus umfangreicheres Angebot zur Verfügung. Letztlich ist man ganz einfach anonymer als in der Disco um die Ecke, denn man ist ja schließlich unter einem Pseudonym unterwegs. Und eine gar zu schmerzliche Abfuhr muss man ebenso nicht befürchten, denn man kann ja davon ausgehen, auf Ähnliche zu treffen, sodass seltsame Missverständnisse ausgeschlossen sind. Männer müssen für ihre Zutritte monatliche Beiträge entrichten, welche durchaus bis zu 30 Euro betragen können, während für Frauen diese Vermittlungen zumeist unentgeltlich sind. Vor Störenfrieden und sogenannten “Trollen” schützen und die Seriosität der Seite unterstreichen soll die Hürde dieses Mitgliederbeitrags. Anhand eines aufgestellten Profils, für das man Details zur Person und ggf. auch seine Vorlieben und Fotos zeigt, macht man(n) sich dann auf die Suche nach einem (oder mehreren) Partner(n), die den eigenen Wünschen gleichen. Man muss demnach nur den/die Richtige(n) erkennen! Und da liegt offensichtlich ein Problem: Auch bei gedachten seriösen Partnerbörsen gibt es keine Sicherheit, dass man für sein Geld auch etwas kriegt, also einen Partner für den Seitensprung. Es bleibt das Risiko , nicht den gewünschten Erfolg nutzen zu können, obwohl man Aufwand und auch Geld investiert hat. Es kann zur virtuellen Erotik übergehen und der verbale Austausch sollte stattfinden, wenn man aber dann jemanden getroffen hat, der den eigenen Wünschen zu genügen scheint. Im echten Leben steht die das Treffen an, wenn beide User einverstanden sind. Bleibt zu hoffen dass sich beim allerersten Treffen die Hoffnungen dann nicht ganz herb getäuscht sehen! Denn derartigen Internetbörsen haben ihren großen Nachteil sicherlich hierin: Man muss darauf bauen , dass es das Gegenüber genauso ernst mit einem meint und die wohlgemeinten “Beschönigungen” in der Selbsteinschätzung nicht zu stark mit der dem tatsächlichen Leben auf Kriegsfuß stehen. Denn es lässt sich über die Tatsächlichkeit nicht mehr hinwegtäuschen, falls es dann früher oder später bei einem realen Treffen ernst wird . Und da sind wir dann bei der folgenden allgemeingültigen Wahrheit: Über Geschmack lässt sich streiten…